Das Motto der regionale10, „In der Mitte am Rand", lässt - durchaus auch mit einem Augenzwinkern - ein breites Feld an Assoziationen zu.
Es spielt auf das Lebensgefühl der Menschen an, die sich in einer geografisch zentral gelegenen Region Österreichs dennoch vielfach an den Rand gedrängt fühlen und angesichts wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Tendenzen auch in Zukunft keine Aussicht auf Zentrumsstatus haben. Und die als BewohnerInnen des von seiner Fläche her weitaus größten Bezirkes Österreichs auch innerregionale Grenzen (im Kopf) überwinden müssen.
"In der Mitte am Rand" stellt aber auch die nicht nur in ländlichen Regionen stets virulente Frage nach dem Stellenwert zeitgenössischer Kultur. Die regionale10 führt die Auseinandersetzung mit den aus globaler wie aus regionaler Sicht vordringlichen Fragen der Gegenwart mit künstlerischen Mitteln und Ausdrucksformen, aber auch auf der Ebene der Alltagskultur - ebenso eindringlich und ernsthaft wie verspielt und ironisch. Der Horizont darf sich weiten, und vielleicht können innerregionale Grenzen gleichermaßen abgebaut werden, wie sich der interkulturelle Austausch intensiviert.
Die regionale10 möchte mit dazu beitragen, die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der Region sichtbar zu machen und letztlich das positive Lebensgefühl ihrer BewohnerInnen und BesucherInnen zu stärken.





