Was macht die Region zwischen Aussee und Trieben, zwischen Schladming und Wildalpen aus? Die Ausstellung in Schloss Trautenfels begibt sich auf die Suche nach den „Welten des Eigensinns", nach den Eigentümlichkeiten und Eigenheiten der hier lebenden Menschen, und fragt, ob und inwieweit sich ihre inneren und äußeren Landschaften spiegeln. Leben, Arbeit und die Leidenschaft, die beidem innewohnt, sind die Themen dieser Ausstellung.
Sechs Künstler/innen/formationen erforschen den sozialen und kulturellen Mikrokosmos rund um das Schloss, untersuchen die regionale Identität im Austausch mit dem „unausweichlich Globalen" und gehen - begleitet von sechs Fragestellungen an die Region, auf die deren Bewohner/innen aktiv antworten können - den Entstehungsmechanismen lokalen Wissens nach: Kann es etwa sein, dass ein Bauwerk die es umgebende Kulturlandschaft mitformt? Und wenn ja, welche Mechanismen sind dabei im Spiel? Wie werden sie ausgelöst, wodurch behindert? Und was geben die Einheimischen von sich preis? Denn manchmal ist das Populäre hermetisch; das macht den schaffenden Menschen nicht zuletzt für die Kunst so außerordentlich faszinierend.



