Was macht die Region zwischen Aussee und Trieben, zwischen Schladming
und Wildalpen aus? Die Ausstellung in Schloss Trautenfels begibt sich
auf die Suche nach den „Welten des Eigensinns", nach den
Eigentümlichkeiten und Eigenheiten der hier lebenden Menschen, und
fragt, ob und inwieweit sich ihre inneren und äußeren Landschaften
spiegeln. Leben, Arbeit und die Leidenschaft, die beidem innewohnt, sind
die Themen dieser Ausstellung.
Sechs Künstler/innen/formationen erforschen den sozialen und
kulturellen Mikrokosmos rund um das Schloss, untersuchen die regionale
Identität im Austausch mit dem „unausweichlich Globalen" und gehen -
begleitet von sechs Fragestellungen an die Region, auf die deren
Bewohner/innen aktiv antworten können - den Entstehungsmechanismen
lokalen Wissens nach: Kann es etwa sein, dass ein Bauwerk die es
umgebende Kulturlandschaft mitformt? Und wenn ja, welche Mechanismen
sind dabei im Spiel? Wie werden sie ausgelöst, wodurch behindert? Und
was geben die Einheimischen von sich preis? Denn manchmal ist das
Populäre hermetisch; das macht den schaffenden Menschen nicht zuletzt
für die Kunst so außerordentlich faszinierend.
KÜNSTLER/INNEN Pawel Althamer (PL) mit Studierenden der Akademie der Bildenden Künste Wien (A), Franz Kapfer (A), L/B (CH), Christian Philipp Müller (CH), Maria Papadimitriou (GR), Katerina Šedá (CZ)
KURATOR Adam Budak (PL)
MIT Katharina Krenn (A), Elke Murlasits (A) und Katia Schurl (A)
IN KOPRODUKTION MIT: Universalmuseum Joanneum - Schloss
Trautenfels